Ich eröffne hier mal ein neues Thread,
da die russische Raumfahrt sehr bedeutend ist
nicht nur dass sie absolut Konkurrenzfähig ist zu allen anderen Raumfahrt-Ländern
sie übernimmt sogar oft für die ESA, NASA usw nicht nur den Transport von Astronauten, sondern auch Satelliten usw (auch weil günstiger/sicherer),
außerdem ist der russische GPS-System "Glonass" (Satelliten rund um die Welt) mittlerweile auf dem Weltmarkt absolut konkurrenzfähig zu allen anderen solcher Systeme, zudem wird in Russland teilweise mehr in Weltraum-Forschings-Projekte investiert als bei der ESA &Co (selbst deutsche Forscher sind an russischen Projekten gerne beteiligt)
Letztens habe ich so einen Kommentar von USA gehört, dass selbst die Amerikaner Angst haben in der Raumfahrttechnologie bald nur noch mittelmäßig zu sein, weil Russland (&Co) so stark geworden sind ^^
... ich fange mal mit diesem ersten Beitrag hier an
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Virtuelle Mars-Flüge: Frauen sind willkommen
16:08 | 03/ 06/ 2010
MOSKAU, 03. Juni (RIA Novosti). Nach dem Start des simulierten Mars-Flugs am Donnerstag in Moskau schließen Experten nicht aus, dass die nächste virtuelle Mars-Mission mit Frauen besetzt wird.
Wie der Leiter des Raumfahrt-Experiments Mars500, Boris Morukow, bekannt gab, wird die Männer-Besatzung voraussichtlich komplett durch eine Damen-Mannschaft ersetzt.
Zwei Frauen hatten sich ihm zufolge für den am Donnerstag gestarteten „Mars-Flug“ beworben, sind aber bei der Auswahl aus verschiedenen Gründen ausgeschieden.
„Für uns sind die professionellen und psychologischen Eigenschaften der Bewerber vorrangig. Das bedeutet nicht, dass wir die Tür vor den Frauen geschlossen haben. Es ist einfach so gekommen, dass die Auswahl, die sehr hart war, nur Männer durchlaufen haben“, sagte Morukow.
Das Experiment Mars500 besteht aus drei Phasen: einem 250 Tage währenden Hinflug zum Mars, einem 30-tägigen Aufenthalt von drei Crew-Mitgliedern auf der Marsoberfläche und dem 240 Tage dauernden Rückflug zur Erde.
Die Besatzung aus drei Russen, einem Chinesen, einem Franzosen und einem Italiener wird rund um die Uhr überwacht. Die „Raumfahrer“ sind auf 180 Quadratmetern eingeschlossen. Jeder von den „Raumfahrern“ hat nur einen drei Quadratmeter großen Privatbereich ohne Überwachung.
Fotostrecke:
Marsflug-Simulation im Jahr 2007
Geleitet wird die Mission vom Russen Alexej Sitew. Suchrob Kamolow ist der Arzt, als Forscher ist Alexander Smolijewski am Bord dabei. Der Franzose Romain Charles ist Bord-Ingenieur. Der Italiener Diego Urbina und der Chinese Wang Yue sind ebenfalls Forscher. Auf die „Marsoberfläche“ werden ein Russe, einer der Europäer und der Chinese aussteigen.
Der Kontakt mit der Erde wird hauptsächlich via Internet gehalten, mit einem Verzug wie bei einem realen Flug. Das Signal vom Mars braucht 20 Minuten, um die Erde zu erreichen.
Forschungsprojekt
Mars-500. INFOgraphiken>>
Jeder „Raumfahrer“ wird nach dem Abschluss des Experiments etwa 80 000 Euro Prämie bekommen.
Das Mars500-Experiment ist die längste jemals durchgeführte Weltraum-Simulation. Sie wurde von der russischen Weltraumagentur Roskosmos und der ESA organisiert.
quelle
de.rian.ru/world/20100603/126564311.html