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Russen Mafia (Doku: Arte)
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Themen, Beiträge, Information in und um Russland.
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THEMA: Russen Mafia (Doku: Arte)
#5684
Oleg
Dawaiti schit druschna!
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Russen Mafia (Doku: Arte) vor 1 Jahr, 7 Monaten Karma: 15
Russen Mafia (Doku: Arte)

Hab lange nach einer Doku über die Russen Mafia gesucht, die einzige Dokumentation die ich gefunden habe, ist diese hier von Arte. Vielleicht kann man nicht alles so zu 100% glauben, ich finde man bekommt aber einige interesante Einblicke in die Geschichte und Enstehung der Russenmafia. Vom Gesetz der Diebe wo Kriminelle nicht als in sich geschlossene Organisation funktionieren, sondern vielmehr als kriminelle Autoritäten, die innerhalb verschiedener Gruppen auftreten. Dennoch hat die Russen Mafia eigene Regeln und Gesetze, nach denen sie handeln. Hier die Doku dazu:









 
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#5685
Oleg
Dawaiti schit druschna!
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Aw: Russen Mafia (Doku: Arte) vor 1 Jahr, 7 Monaten Karma: 15
Hier noch eine Reportage aus den russischen Nachrichten über die Грузинская Mafia:

 
Letzte Änderung: 20.06.2010 13:46 von Oleg.
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#7376
ischara
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Aw: Russen Mafia vor 1 Jahr, 3 Monaten Karma: 14
Die Serie lief erst auf Arte jetzt freitags auf ARD ab 21.45 Uhr

Prostitution, Zigarettenschmuggel und Bandenkriege – in seiner gefeierten Krimiserie „Im Angesicht des Verbrechens“ wagt sich Dominik Graf in die Welt der russischen Mafia in Berlin. Und versöhnt nebenbei das Fernsehen mit seinem Qualitätsanspruch.


Wenn eine Fernsehserie auf einem Filmfestival wie der Berlinale gezeigt wird, ist das eine Adelung. Dem Regisseur Dominik Graf wurde sie zuteil, seine Serie „Im Angesicht des Verbrechens“ wird als derzeit beste Krimiserie Deutschlands gehandelt. Sie spielt im russischen Mafiamilieu in Berlin und bringt das Genre des Kriminalfilms auf ein Niveau, wie es das deutsche Fernsehen lange vermisst hat. Dominik Graf zeigt alles: die unerbittliche Härte der organisierten Kriminalität, die Korrumpierbarkeit der Polizei, die Träume ukrainischer Mädchen. Und mittendrin den russisch-jüdischen Polizisten Marek Gorsky, der sich plötzlich mit Ermittlungen gegen die eigene Familie betraut sieht.









 
Letzte Änderung: 23.10.2010 13:05 von ischara.
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"Verstehen kann man Russland nicht,
und auch nicht messen mit Verstand.
Es hat sein eigenes Gesicht.
Nur glauben kann man an das Land."

(Fjodor Tjuttschew; 1866)
#7523
ischara
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Aw: Russen Mafia vor 1 Jahr, 2 Monaten Karma: 14
Mafia-Gipfel Petersburg: wer soll in Moskau regieren?

Da sind die Moskauer wohl doch westlicher eingestellt als die Petersburger...

St.Petersburg. Nato-Gipfel, Tiger-Gipfel - und dann noch ein Mafia-Gipfel. Die Könige der russischen Unterwelt trafen sich am Wochenende bei Petersburg, um auszumachen, ob nun die Moskauer oder die Petersburger das Sagen in Moskau nach Luschkow haben.

Zumindest will die Boulevard-Zeitung "MK - Moskowski Komsomolez" erfahren haben, dass die Paten der russischen Mafia sich Ende vergangener Woche in einer Villa bei St.Petersburg zusammensetzen wollten, um einige Streitfragen zu regulieren.

Es ist wohl das erste Mal, dass es einen Vorabbericht vor einem Paten-Gipfel in Russland gab und das auch noch auf Seite Eins des auflagenstarken Boulevardblatts. Die Moskauer, so heisst es in dem Bericht, hätten eben auch den Nutzen der Öffentlichkeitsarbeit für sich entdeckt.

Auch die russische Mafia ist auf Innovations- und Modernisierungskurs

Überhaupt scheinen "die Moskauer" wesentlich innovativer zu sein, als die Petersburg, will man den Worten eines anonymen Mittelsmannes glauben. Zwei neue Technologien beherrschen die Moskauer demnach wesentlich besser als ihre Petersburger Kollegen.

So gehöre es mittlerweile zur Praxis, nicht nur in Moskau und den russischen Provinzen Schutzgelder zu erpressen, sondern auch im Ausland flüchtige Oligarchen, gefallene Bankiers und Unternehmer zur Kasse zu bitten.

Man denkt politisch und gibt sich patriotisch

Vor allem aber, so "MK", mache sich die Moskauer Mafia in grossem Massstab Beamte finanziell abhängig und untertan. Das bringt nicht nur Geld, sondern auch Macht und Einfluss - und entspricht auch dem neuen Trend in der Unterwelt, nämlich politisch zu denken und sich patriotisch zu geben (zumindest in der "slawischen" Mafia - im Unterschied zur "georgischen", "armenischen" oder "tschetschenischen" die allesamt in Deutschland als "Russen-Mafia" bezeichnet werden).

Die Petersburger hätten, so berichtet ein Mittelsmann, in letzter Zeit versucht, die Moskauer Positionen von der Provinz her zu untergraben, die traditionell am moskauer Gängelband hängt. So habe es eine Reihe von Schiessereien in Samara gegeben.

Der Luschkow-Sturz verändert die Kräfteverhältnisse

Anlass für den Mafia-Gipfel bei St.Petersburg war aber angeblich in erster Linie, dass nach dem Sturz des Moskauer Bürgermeisters Juri Luschkow und der Amtsübernahme durch einen Nicht-Moskauer die Petersburger meinten, die Macht in Moskau übernehmen zu können.

Vakant ist nämlich vor allem der zentrale Job eines Schlichters für Streitfragen zwischen den Clans sowie zwischen Unterwelt und Beamten.

Eine Zeitlang soll der Petersburg Wachunternehmer Roman Zepow (Tsepow) Ambitionen auf den Vermittler- und Schlichterjob gehabt haben. Zepow hatte mit seinem Wachunternehmen "Baltika-Eskort" sowohl Leibwachen für das Petersburger Stadtoberhaupt Anatoli Sobtschak und seine Umgebung, als auch für Unterweltgrössen organisiert, darunter auch für den Tambower Clan des Barsukow-Kumarin.

Edelsteine für die Politik

Zepow hatte so gute Beziehungen zu beiden Seiten, schreibt "MK", dass er einmal der "Ehefrau eines heute führenden russischen Spitzenpolitikers" einen Edelstein schenkte, den er zuvor beim Kartenspiel einem Mafia-Boss abgenommen hatte.

Anwärter Roman Zepow fiel aber aus, weil er sich an radioaktivem Schmuggelmaterial tödlich vergiftete.

Schon früher ausgeschieden war der Anführer des Petersburger "Tambower" Clans Barsukow-Kumarin, der zwar eine Zeitlang nach seinen eigenen Worten angeblich sogar im Kreml ein und ausgegangen war, aber trotz aller Macht und Herrlichkeit dann vor drei Jahren reif fürs Gefängnis war.


Bei Russland-Aktuell
• Schatten des Paten: de facto Todesurteil gg. Mafiaboss (19.07.2010)
• Russisch-georgischer Mafiakrieg: Killer in Marseille (24.03.2010)
• Der Tod des Paten - ein Lehrstück aus der Unterwelt (12.10.2009)
• „Fall Luschkow“ ist keine Panne für das Tandem (28.09.2010)
• Mafiakrieg in Moskau? Ex-Spion u. Topmanager erschossen (03.11.2009)
Verwaist ist auch der Thron des Grossen Paten

Ein Vakkuum hinterliess auch der moskauer Unterwelt-Pate "Japontschik"/Iwankow, aber vor einem Jahr mit einem Scharfschützenschuss in den Unterleib hingerichtet wurde.

Ausgefallen ist auch sein Nachfolger, Djed Hassan (Armenier von Nationalität), weil er nach einem Attentat mit Bauchschuss im Krankenhaus liegt und von den Geheimdiensten kontrolliert wird.

Neu verteilt werden müssen die Karten jedenfalls auch aus vielen anderen Gründen. Grosse Teile des Tambower Clans sind durch gemeinsame Aktionen der russischen und spanischen Polizei zerschlagen. In Moskau fielen auch noch andere Vertreter der halbseidenen Prominenz Attentätern zum Opfer.

Bei Russland-Aktuell
• Schwarze Serie: Promis sterben unerwartet in Moskau (16.12.2009)
• Einarmige Banditen nach Minsk, Geldwaschanlagen bleiben (08.06.2009)
• Moskauer Chinesenmarkt: Kampf um Macht und Milliarden (30.06.2009)
Die Schliessung des Tscherkisowo-Marktes in Moskau und die teilweise Verdrängung der Kasinos und des Glücksspiels in den Untergrund verlagerten die Geldströme. Und der hochgeachtete russische Frank Sinatra, der Sänger Jossif Kobson, befreundet mit Luschkow und Japontschik, ist seit Monaten sterbenskrank.

Wer wen?

Aber die russische Mafia lebt und entwickelt sich - und den Filz. Wobei schwer zu beurteilen ist, wer da eigentlich wen kontrolliert.


Sollte jedenfalls eine der Abteilungen für Öffentlichkeits-arbeit irgendwo Mitteilung über die Ergebnisse des Mafia-Treffens machen, werden wir natürlich auch darüber informieren, handelt es sich doch um einen wesentlichen Bestandteil des aktuellen Russlands.

www.moskau.ru/moskau/stadtnews/mafia_gip...u_regieren_1562.html
 
Letzte Änderung: 25.11.2010 15:44 von ischara.
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ischara
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Aw: Russen Mafia vor 7 Monaten, 1 Woche Karma: 14
Insider: Organisiertes Verbrechen durchdringt Staat
Der bekannte russische Kriminalexperte Wladimir Owtschinski zeichnet ein trübes Bild der Verfilzung aller staatlichen Ebenen mit dem organisierten Verbrechen. Ausnahmslos alle Staatstrukturen seien „befleckt“.

Die „wilden Neunziger“, als verbrecherische Elemente sich im Land des beginnenden Kapitalismus aus dem Vollen bedienen konnten, sind laut Owtschinski ein Kinderspiel gegen das, was heute passiert.

Der Generalmajor der Miliz, einst Chef des russischen Interpol-Büros, ist der Ansicht, Staat und Verbrechen hätten geradezu eine Personalunion eingenommen.

In einem Interview für die Zeitung „Moskowski Komsomolez“ sagt Owtschinski: „Der Hauptunterschied der neuen Banditen liegt wohl darin, dass es in organisierten Verbrechergruppen weder in den 1980er noch den 1990er Jahren so viele Vertreter offizieller staatlicher Strukturen gegeben hat, wie das heute der Fall ist.“

Keine unbefleckte Behörde mehr

„Man kann mit großer Sicherheit behaupten, dass es in unserem Land keine einzige „unbefleckte“ staatliche Struktur mehr gibt, sei es die Regierung, die Ministerien, der Apparat der Gouverneure oder die Bürgermeisterämter“, so Owtschinski.

Führend in dieser „Hitparade“ seien die Sicherheitsbehörden. Niemals zuvor habe es im organisierten Verbrechen so viele Milizangehörige gegeben. Als Beispiel führt er „den völlig phantastischen Fall der Staatsanwälte im Moskauer Gebiet“ an, die ein ganzes Netz illegaler Spielsalons protegierten.

„Als ehemaliger Leiter von Interpol muss ich sagen, dass es in der Welt kein analoges Beispiel gibt“, ist sich der Jura-Professor sicher. Duma-Abgeordnete als Mafiosi, Mörder und Erpresser seien heute an der Tagesordnung, während „es vor zwanzig Jahren einem Banditen nur selten gelang, in Machtstrukturen einzudringen“.

„Ganz Russland ist in Clans aufgeteilt“

Heute geschehe eine „Staatswerdung der Mafia“, meint Owtschinski – „Mafiastrukturen fangen an, faktisch die reale Leitung zu ersetzen. Auch in der legalen Geschäftswelt fühle sich die Mafia sicher, weiß Owtschinski, „während das organisierte Verbrechen in Europa mehr und mehr daraus verdrängt wird“.

Das organisierte Verbrechen nehme immer mehr eine Clan-Struktur an: „War das früher typisch für Kaukasier, verbreitet sich diese Tendenz jetzt im ganzen Land. Ganz Russland ist in Clans aufgeteilt, an deren Spitze meist kriminelle Autoritäten stehen.“

Laut Owtschinnikow wird es nur noch schlimmer, weil Gewaltverbrecher in den letzten Jahren immer milder bestraft werden. Außerdem würden nach und nach diejenigen aus den Gefängnissen entlassen, die in den Neunzigern zu langen Haftstrafen verurteilt worden waren.

80.000 organisierte Verbrecher laufen frei herum

Auf Russland könnte eine neue Gewaltwelle zukommen, resümiert der Kriminologe. Fatal sei auch die Auflösung der Einheiten zum Kampf gegen das organisierte Verbrechen (UBOP) im Jahre 2008 gewesen, die später seitdem gegen „Extremisten“ eingesetzt werden.

„Experten sind der Ansicht, dass wir nach der Liquidierung dieser Einheiten um 20 Jahre zurückgeworfen wurden. Durch diesen undurchdachten Schritt haben wir die Strukturen verloren, die gegen das organisierte Verbrechen kämpfen, und mit ihr sehr viele Profis“, so Owtschinski.


Mit der Auflösung seien auch die gesamten Akten über organisierte Verbrechergruppen verloren gegangen oder vernichtet worden, weiß der Ex-Interpol-Bürochef. Deshalb liefen im Land jetzt unkontrolliert bis zu 80.000 Mitglieder solcher Gruppen herum.

www.aktuell.ru/russland/panorama/insider...ingt_staat_3316.html
 
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(Fjodor Tjuttschew; 1866)
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Putin will beim Amtsantritt 2012 den Staat säubern
ich denke genau auf das spielt er damit an
und ich traue es (als einzigem) nur Putin zu das auch zu schaffen
 
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